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Liebes Tagebuch: Noch nen Kaffee

Dieser Blog hat neben deiner Unterhaltung für mich auch die Funktion eines Tagebuchs. Jetzt habe ich an zwei Wochenenden hintereinander dasselbe Mikro Abenteuer unternommen. Mir hat es Spaß gemacht, aber ich halte diesen Beitrag etwas kürzer, um nicht zu langweilen.

Was ist der Plan?

Ziel: Kaffeetrinken am Rhein.

Location: Rheinufer bei Graurheindorf

Wetter: 9° C, bewölkt, leichte Schauer

Vorbereitung: 1l Wasser, gemahlener Kaffee, Milch, Baumwolltuch, Feuerstahl, Messer, Zunderbeutel, Brennholzbeutel, Feuerschutzmatte, Nussmischung, Hobo-Kocher und Sitzunterlage einpacken.

Wie ist es gelaufen?

Unterschiede

Wieder etwas mehr Wasser. Der Wasserstand ist wieder etwas gestiegen. Aber es gibt immer noch genug Ufer, um einen schönen Platz zu finden.

Auch von oben. 35% Regen-Wahrscheinlichkeit. Ich habe keine wirklich wasserdichte Kleidung dabei. Auf dem Hinweg überrascht mich ein leichter Schauer. Unter einem Baum bleibe ich trocken, aber mir wird etwas mulmig, ob ich mich auf das richtige Abenteuer eingelassen habe.

Als ich am Zugang zum Ufer ankomme, muss ich fast lachen. Über dem Geländer hängt ein Regenschirm. Wenn also alles schiefgeht, kann ich mich damit zumindest halbwegs trocken halten.

Regenschirm am Flussufer

Mehr Schiffe. Ich sehe heute eine Reihe verschiedener Schiffe auf dem Fluss. Vom Kohle- über den Schrottfrachter. Bis hin zu doppelt langen Container-Schiffen und Transportschiffen für Flüssiggas. Der Rhein ist wirklich eine Verkehrsader durchs Land.

Wieder lecker – immer wieder gerne.

Reichlich Zunder. Ich finde auf dem Weg wieder genug Zunder, um den Hobo Kocher zu entzünden. Diesmal geht das Kochen sogar ganz ohne Verletzungen ab.

Leckerer Kaffee. Diesmal gebe ich die Milch mit in den Koch-Behälter. Ich will verhindern, dass sie den Kaffee direkt wieder abkühlt. Beim Filtrieren macht es das etwas schwerer. Die gekochte Milch setzt die Poren des Baumwolltuchs zu und ich muss länger warten, bis alles durchgelaufen ist.

Lecker ist er am Ende aber trotzdem!

Video vom Ausflug

Hier findest du ein paar Impressionen dieses und des vorangegangenen Ausflugs als Video;

Was habe ich gelernt?

  • Keine Angst vor Regen. Solange ich in Bonn bleibe, muss ich mir keine Sorge vor Regen machen. Selbst wenn es richtig zu schütten beginnt, ist eine heiße Dusche in der Nähe. Und wenn es das Schicksal weiterhin so gut mit mir meint, liegt zur Not auch immer ein Regenschirm bereit.

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